Investitionsstrategie

Vorgestern hat die EU-Kommission eine Studie vorgestellt, die untersucht, wie der Verkehr der europäischen Häfen sich über die nächsten 20 Jahre entwickeln wird und wie die wichtigsten Häfen im europäischen Verkehr angebunden sind.

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Neuer Ärger für die DB AG: Bahnhöfe und Gleisanlagen dürfen nach dem AEG nur stillgelegt werden, wenn sich kein privater Betreiber findet. Mehrere Mitglieder des Netzwerkes Privatbahnen e.V. kündigen an, entsprechende Anträge zu stellen. Dies könnte möglicherweise den Rückbau des oberirdischen Stuttgarter Bahnhofes unmöglich machen. Artikel von Thomas Wüpper in der Stuttgarter Zeitung vom 11. Dezember 2010 mit einem Interview mit NP Geschäftsführer Alexander Kirfel.

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Von „Stuttgart 21“ haben nur wenige etwas: Die relativ wenigen Fernverkehrsfahrgäste, die die „transeuröpäische Achse Paris – Bratislava“ heute nutzen, einige Bauunternehmer – und nicht zuletzt die Deutsche Bahn AG selbst. Man könnte auch sagen, dass sie zu den Hauptprofiteuren dieses Projekts gehört. Die Bahn hat bereits knapp 460 Millionen € aus Grundstücksverkäufen an die Stadt Stuttgart kassiert. Weitere Käufer haben Grundstücke im Wert von 125 Millionen € erworben – das sind bereits 585 Mio. € Erlöse aus Grundstücksverkäufen.

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Aus einem Papier des Bundesverkehrsministeriums, über das die Süddeutschen Zeitung in ihrer Ausgabe vom 20. August 2010 berichtet, wird deutlich: Das Geld ist auf lange Sicht verplant, mehr als die Ausbauprojekte, für die bereits Finanzierungsvereinbarungen abgeschlossen sind, wird es in den nächsten zehn Jahren nicht geben. Angesichts der sich bereits jetzt abzeichnenden Engpässe im Schienengüterverkehr und zu erwartenden weiteren Wachstums eine verheerende Weichenstellung.

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Wie vor wenigen Tagen die EU-Kommission in einer Pressemeldung erklärte, trägt das von ihr mit 2,6 Millionen Euro geförderte, insgesamt 3,2 Millionen Euro teure Forschungsprojekt ARRIVAL Früchte: Deutlich weniger Verspätungen seien im europäischen Schienenverkehr zu verzeichnen, seit mit einer auf die Algorithmen des Forschungsprojektes gestützten Software in verschiedenen Mitgliedsstaaten, etwa in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden, die Fahrpläne optimiert oder unvorhergesehene Störungen bewältigt würden.

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Beitrag in der FR vom 14. Juni 2010 (Wirtschaft) zu den Sparplänen der Regierung und dem drohenden Kapazitätskollaps beim Schienengüterverkehr. Zu Wort kommen u.a. Bahnchef Grube, der massive Investitionen in die Bahninfrastruktur verlangt, und Geschäftsführer von Netzwerk Privatbahnen Alexander Kirfel.

Mit großer Freude nimmt Netzwerk Privatbahnen, der Verband für private deutsche und europäische Gütereisenbahnen, die Ankündigung des Bundesverkehrsministeriums zur Kenntnis, dass für das Jahr 2011 Gelder für die Finanzierung von privater und kommunaler Eisenbahninfrastruktur zur Verfügung gestellt werden. „Damit wird eine seit der Bahnreform 1994 bestehende schreiende Ungerechtigkeit endlich beseitigt“ äußerte sich Alexander Kirfel, Geschäftsführer von Netzwerk Privatbahnen.

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Der Verband Allianz Pro Schiene e.V. hat eine Studie veröffentlicht, die vergleicht, wieviel europäische Länder in Schieneninfrastruktur investieren - etwa pro Kopf oder im Vergleich zu Investitionen in den Straßenverkehr. Deutschland rangiert hierbei durchweg am unteren Ende der Tabelle - mit dramatischen Folgen für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands.

Viel zu wenig investiert – und stets nur den ICE im Blick: Die Deutsche Bahn vernachlässigt den Gütertransport. So zwingt sie Container auf die total überlastete Straße. Artikel aus der ZEIT vom 17. September 2009.

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Die deutsche Verkehrspolitik setzt zur Bewältigung der für die Zukunft prognostizierten Zuwächse beim Güterverkehr voll auf die Schiene. Aber kann der Schienengüterverkehr diese Forderungen überhaupt erfüllen? Stehen ausreichende Kapazitäten für die Bewältigung und Verlagerung von Quelle-/ Zielverkehren und dem übermäßig wachsenden Transitverkehr überhaupt zur Verfügung? Die IHK Region Stuttgart hat diese und andere Fragen für den Zeithorizont bis 2025 für die Region Stuttgart untersuchen lassen. Die Ergebnisse sind auch landesweit von Bedeutung. (40-Seitige Studie der IHK Region Stuttgart, Stand 2009, Dokument-Nummer: 29528, kann online bestellt werden).

Schreiben an das Regierungspräsidium Stuttgart mit Einwendungen gegen die Planfeststellung der Ausbau-/ Neubaustrecke Stuttgart - Augsburg, Bereich Wendlingen - Ulm - Abschnitt 2.2 Albaufstieg

Schreiben (ohne Anlagen)
Anlagen zum Schreiben

Private Bahnen legen Studie „Netz 21&ldquo vor und fordern sofortiges Moratorium ineffizienter Hochgeschwindigkeitsprojekte

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